Genesis  
 

Am Anfang war Totenstille, und der Geist der Musik schwebte über dem verträumten Dörfchen Gebenstorf am Wasserschloss, wo sich Aare, Limmat und Reuss vereinigen ... bis ... ja, bis ...

     
     
1988  
  Alles begann Anno 1988, als der Trompeter Fritz Eichelberger zum damaligen Ortschef des Zivilschutzes Gebenstorf zitiert wurde. Hier fasste er den Auftrag, für den »Tag der offenen Türen« eine Musikgruppe auf die Beine zu stellen.
Gemeinsam mit Roland Killer (Trompete), Karl-Heinz Kugel (Bariton), Benno Brühlmann (Akkordeon) und Kurt Buck (Schlagzeug) bildete sich die »Zivilschutzmusik Gebenstorf«. Nach diesem ersten Auftritt in Zivilschutzuniform, der sage und schreibe ein Repertoir von 4 (in Worten »vier«) Stücken umfasste, befiel ein allen Musikern bekannter Virus diese Truppe. Die Begeisterung war gross. Man wollte mehr aus dieser Eintagsfliege machen und beschloss das Repertoire durch regelmässiges Üben zu erweitern. Bereits nach einem Jahr feierte der Schlagzeuger Kurt Buck seine Genesung und verliess die Gruppe.



     
     
Die Geburt der Wurzelmänner
  Bei einem späteren Auftritt, niemand weiss mehr so genau wann das war, aber jetzt nur noch zu viert, sind die stieren Zivilschutzkleider inzwischen durch lockere Blue Jeans und T-Shirts ersetzt worden. Um nicht ganz nackt vor dem Publikum zu erscheinen, trägt jeder einen Filzhut.
Ein Zuschauer meint: »Ihr seht ja aus wie Wurzelmänner ... hihi haha hoho«

Das war die Geburtsstunde der »Wurzelmänner«.

   
   
1995 »Wurzli« wird geboren
 

Die bekannte Schweizer Künstlerin Emma P. bringt in einem genialen Anflug von Kreativität unseren Wurzli zur Welt, mit dem wir uns schnell anfreunden und der heute zu unserem Maskottchen geworden ist. Verblüffend die Ähnlichkeit, besonders beim Tiischörrt.

Nun ja, bald darauf entsteht auch das berühmt berüchtigte Wurzelmänner Tiischörrt.




wurzis geburt
     
1996  
  Edi Giger bereichert die »Wurzelmänner« mit seiner Gitarre und um ein weiteres Musikinstrument.
Der musikalische Stil reicht jetzt von Oberkrainer über Beny Rehmann bis zu Schlagern aus den 40er bis 70er Jahren. Rein akustisch, unter Verzicht auf Elektronik versteht sich.
   
   
1998  
  vor lauter Spielfreude kommt gar niemand auf den Gedanken, das 10-jährige Jubiläum gebührend zu feiern. Einfach vergessen. Tzzz, tzzz ...
   
   
2000  
  Edi und Benno beschliessen, eine eigene Duokarriere zu starten und werden durch Dani Hermann (Akkordeon) und Achim Rose (Gitarre) ersetzt. Zahlreiche kleine und grössere Auftritte folgen bis zum ...
   
   
2002 Krisenjahr
  ... in dem Karl-Heinz plötzlich gesundet und seinen Austritt anmeldet. So'n Scheiss. Jetzt wo alles so gut eingespielt ist! Krampfhaft wird nach einem neuen Baritonisten gesucht. Erfolglos. Untergangsstimmung. Auftritte müssen abgesagt werden. Mit eiserner Hand hält Fritz die Truppe zusammen. Weiterüben! Basta! Schnauze Fury!
   
   
2003 Jubiläumsjahr (na dann halt nach 15 Jahren)
  Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
Das Licht heisst Fredi Wernig, ein waschechter Kärntner und Baritonist mit Leib und Seel und schon ziemlich lange infiziert.